Farnbacher ESET-Ferrari startet nicht auf dem Sachsenring

Zum dritten Rennwochenende (08. bis 10. Juni 2012) tritt das Team Farnbacher ESET Racing im ADAC GT Masters auf dem Sachsenring nicht mehr an. Nach einem Unfall von Niclas Kentenich am Freitag sieht Teamchef Horst Farnbacher Sicherheitsbedenken.

Der Ferrari 450 Italia GT3 wurde bei dem unverschuldeten Ausritt von Kentenich beschädigt. Dies alleine war aber nicht der Grund für den Rückzug des Ferrari. "Wir haben schon die gesamte Saison Probleme mit dem Zusatzgewicht vom DMSB. Die Einstufung in der Balance of Performance kann uns nicht gefallen, da der Ferrari so einfach zu schwer ist", so Teamchef Horst Farnbacher.

Nachdem man zum Ende 2011 im ADAC GT Masters mit gleichem Team noch konkurrenzfähig war, fuhr man in dieser Saison stets nur hinterher. "Wir haben nur dann eine Chance gehabt, wenn es nass war oder vor uns viele Autos ausgefallen sind. Aus eigener Kraft hatten wir mir der Einstufung keine Chance auf den Erfolg", ergänzt Dominik Farnbacher.

"Schon in Zandvoort sind uns die Bremsscheiben durchgebrochen. Hier auf dem Sachsenring ist ein Karosserie-Teil gebrochen. Wir haben 1.180 Kilogramm Basisgewicht und mussten noch 130 Kilogramm reinpacken. Dann haben wir vor dem ADAC Masters Weekend nur 10 Kilogramm rausbekommen. Das kann nicht gutgehen", so nochmals Farnbacher. Mit seinen 1.300 Kilogramm gehört der Ferrari mit zu den schwersten Autos im Feld.

Aufgrund der großen Sicherheitsbedenken zog sich das Team Farnbacher ESET Racing nun von den Rennen fünf und sechs des ADAC GT Masters zurück.

"Wir werden keine voreiligen Entscheidungen treffen und uns in aller Ruhe überlegen, was wir bei den nächsten Rennen machen", erklärten Horst und Dominik Farnbacher abschließend.

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